29. November 2021

Ausblick mit Ruine - Burg Lichtenberg in Oberfranken

In einer der kleinsten Städte Deutschlands steht eine kleine Burgruine: Lichtenberg. Am Ende der historischen Altstadt gelangt man direkt zu der alten Burg.



Die Burgruine liegt auf einer Höhe von 558 Metern und man hat von da oben einen schönen Blick auf die Umgebung.



Aber auch auf dem Außengelände gibt es genug zu sehen. Hier stehen viele Tafeln, welche die Begebenheiten der zurückliegenden Zeiten mit kleinen Geschichten erzählen.

Die Burg entstand vermutlich im 12. Jahrhundert. Ab 1560 erfolgte ein schlossartiger Neubau. Im Dreißigjährigen Krieg wurde das neu erbaute Schloss dann durch die kaiserlichen Truppen niedergebrannt. Nach Wiederherstellung brannten die Gebäude erneut ab. Zu sehen sind heute noch die Keller, der Turm und  einige Mauern.

 

Parken: direkt an der Burg (GoogleMapsLink)

Eintritt: kostenfrei

Barrierefrei: nein (nur Ansicht vom Parkplatz aus)

Gastro: nein

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26. November 2021

Saaleschleife - Schloss Burgk, Saaleturm & Talsperre Burgkhammer

Im Thüringischen Vogtland liegt der Ort Burgk, ein Ortsteil von Schleiz. Hier an der Saaleschleife gibt es touristisch Einiges zu sehen und zu erleben.


Für Wanderfreunde ist dieses Areal durchaus empfehlenswert. Ein großer Parkplatz findet sich direkt am Saaleturm, von wo aus man zur Talsperre Burgkhammer oder zur Holzbrücke über die Saale wandern kann. Aber auch wer nicht auf Wandern aus ist, kann hier durchaus Einiges entdecken.


Schloss Burgk

Im 14. JH wurde die im Mittelalter errichtete Burg Burgk zum Schloss ausgebaut. Heute kann man das Schloss von außen und innen besichtigen.



Es handelt sich um eine Anlage mit mehreren Gebäuden und sie ist einem sehr guten Zustand. Über das Eingangsportal und eine Brücke erreicht man das Hauptgebäude. Hält man sich direkt nach dem Portal rechts kann man einen Weg um das Schloss herum erlaufen, der unter der Brücke hindurch auf einen Wanderweg führt.




Alles in allem eine sehr imposante Anlage, welche man sich anschauen sollte, wenn man dort Halt macht.

Saaleturm

Auf dem Weg zum Schloss kommt man bereits am Saaleturm vorbei. Mit einer Gesamthöhe von 43 Metern und 192 Stufen ein doch recht imposantes Bauwerk an der Saaleschleife. Der Turm wurde im Jahr 2011 erbaut und dient seitdem als Aussichtsturm.


Um den Turm besteigen zu können, benötigt man Kleingeld - und zwar einen Euro. Durch einen Kassenautomaten mit Drehkreuz kann an den Turm dann besteigen. Er bietet drei Aussichtsplattformen - auf 4,5 m, 7,5 m und halt ganz oben. Auf den unteren beiden Plattformen kann man sich auf Schautafeln über den Bau des Turmes und das Umland informieren.

 


Vom Turm oben habt ihr einen wundervollen Ausblick auf die Saaleschleife und das Saaletal. Auch das Schloss Burgk kann man von hier oben sehen.


Talsperre Burgkhammer

Eine nicht alltägliche Talsperre erwartet den Besucher hier. Denn es handelt sich um eine Standard-Talsperre - vielmehr geht es hier auch um Wasserkraft. Hier befindet sich nämlich ein Laufwasserkraftwerk. Vor Ort sind auch einige Tafeln zur Funktionsweise eines solchen Kraftwerkes aufgestellt.





Von der Staumauer aus habt ihr einen schönen Blick zum Schloss Burgk. Die Staumauer ist auf die gesamte Länge begehbar.


Parken: direkt am Schloss nur ganz wenige Parkplätze, am besten auf dem großen Parkplatz am Ortseingang parken (GoogleMapsLink) - Kosten: Pkw 2,00 Euro Tagessatz

Öffnungszeiten Schloss: täglich außer montags

Öffnungszeiten Saaleturm: täglich - hier 1 Euro fürs Drehkreuz bereithalten

Gastro: Cafe am Saaleturm und Gasthof am Schloss - außer montags

Barrierefreiheit: eher nicht

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22. November 2021

Der rote Brummer - unterwegs mit der Rodachtalbahn

Im oberfränkischen Landkreis Kronach in Bayern liegen die Ortschaften Nordhalben und Steinwiesen. Was verbindet diese beiden Orte? Richtig! Die Rodachtalbahn!


Um 1900 wurde die Strecke als Nebenbahn von Kronach über Steinwiesen nach Nordhalben eröffnet und beförderte bis 1976 Personen. Danach waren die Gleise noch für den Güterverkehr in Betrieb, wurden dann schrittweise zurück gebaut und ein Abschnitt dient mittlerweile als Radweg.

Aber der Abschnitt zwischen Nordhalben und Steinwiesen wird seit 2007 wieder als Museumsbahn auf den Gleisen durch den Roten Brummer - die Rodachtalbahn - befahren. Unterwegs macht die Bahn Halt in Dürrenwaid und Mauthaus. Die Fahrt über die gesamte Strecke dauert ca. 30 Minuten. 

Nordhalben

Steinwiesen

Unterwegs gibt es viel zu sehen: Landschaft, ein Flüsschen und die schönen kleinen Bahnhöfe, die angefahren werden. Zwischendrin gehts des Öfteren mal über die Straße mit viel Hupen und teils manueller Absperrung. Eisenbahngenuss pur eben!




Betrieben wird die Rodachtalbahn von einem Verein, den Eisenbahnfreunden Rodachtalbahn e. V. Und ich kann sagen, hier steckt man viele Liebe und Mühe in den Betrieb der Bahn. Meine Fahrt war jedenfalls ein schönes Erlebnis... die Bahn, die Landschaft, das ganze Drumrum - einfach toll!

Parken: Bahnhof Nordhalben GoogleMapsLink

Preis: 9,00 Euro für Hin- und Rückfahrt Gesamtstrecke pro Erwachsenem

Toiletten: am Bahnhof Steinwiesen

Fahrtage und weiter Infos: Website der Rodachtalbahn

Barrierefreiheit: einfach anfragen und anmelden - ich glaub, das bekommen die vom Verein hin!

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15. November 2021

Sans Souci - Ohne Sorge unterwegs in Potsdam

Sans Souci heißt übersetzt soviel wie "Ohne Sorge". Sans Souci ist tatsächlich ein Ort, an dem man Sorgen für den Moment vergessen kann, denn die Schönheit der Bauten und Gärten fesselt die gesamte Aufmerksamkeit.

9. November 2021

Lost Place mit Heilquelle in Franken

überarbeitet: 12.01.2022
Unterwegs in Franken in der Nähe der Kurstadt Bad Steben gibt es einen fast schon kurios anmutenden Lost Place mit heilsamer Wirkung.

5. November 2021

Alexandrowka - Russische Kolonie in Potsdam

Im Norden von Potsdam findet sich die Russische Kolonie Alexandrowka. Aber wie kommt so eine Kolonie nach Potsdam? Das Ganze geht zurück auf in Preußen verbliebene russische Soldaten aus Gefangenschaft. Diese gründeten 1812 einen Sängerchor. Im Jahre 1825 waren nur noch 12 von ihnen dort verblieben.1826 erließ Friedrich Wilhelm III. die Order, eine russische Kolonie für diese Menschen zu erschaffen. Die Gründung dieser Kolonie geht auf das freundschaftliche Verhältnis zwischen Preußen und Rußland zurück. 


Und so wurden 13 Holzhäuser erbaut. Die ersten Häuser wurden 1827 bezogen. Die ganze Geschichte könnt ihr auf der Website des Museums, welche sich in der Alexandrowka Nr. 2 befindet, nachlesen.


Und wenn ihr in der Alexandrowka unterwegs seid, dann besucht am besten auch gleich das Museum. Hier kann man so ein Holzhaus nämlich besichtigen und erfährt in einem Film sehr eindrucksvoll, mit wie viel Mühe und Liebe zum Detail das Haus des Museums originalgetreu restauriert wurde.

Im Museum gibt es einen kleinen Shop und auch ein kleines Cafe. Bei schönem Wetter könnt ihr auf dem Grundstück im Garten-Cafe bei einem Tee und russischem Gebäck verweilen. Ich kann Euch die Kartoschka empfehlen.

Eintritt Museum: 3,50 Euro Erw. (Stand: Herbst 2021)

Toiletten: vorhanden

Gastro: kleines Cafe mit Getränken und Gebäck

Gleich um die Ecke vom Museum - in der Nr. 1 - befindet sich eine russische Teestube, in der man auch warme russische Gerichte verspeisen kann. Hier kann man in so einem tollen russischen Holzhaus das Ambiente bei einem guten Essen genießen. Alle Infos dazu findet ihr auf der Website der Teestube.

Die 13 Häuser in der Kolonie sind auf einem weitläufigen Areal angelegt. Es stehen sich immer 2 Häuser gegenüber und dann schließt sich ein sehr großes Grundstück an. Hier kann man schön schlendern. Vor einigen Häusern werden auch Obst und Marmeladen aus eigenem Anbau mit einer Kasse des Vertrauens angeboten.

Besonders interessant fand ich, dass noch heute an den Häusern die Tradition der Namensschilder fortgeführt wird. Es gibt schwarze und weiße Schilder. Die schwarzen Schilder stehen für die Besitzer des Hauses, welche verstorben sind. Das weiße Schild zeigt den Namen des aktuellen Besitzers.

Diese russische Kolonie ist ein wirklich toller und einzigartiger Ort. Lasst Euch das nicht entgehen, wenn Ihr in Potsdam unterwegs seid!


Anfahrt: GoogleMapsLink

Parken: Es gibt keinen direkten Parkplatz. Man muss schauen, dass man am Rand der Kolonie einen Platz bekommt. In der Kolonie an sich ist Parkverbot.

ÖPNV: Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht Ihr die Alexandrowka super. Gebt hierzu die Haltestelle Reiterweg/Jägerallee bei Google-Maps ein und lasst Euch die Verbindungen anzeigen.