28. Januar 2022

Reisen in Corona-Zeiten - Tipps


In diesem Blogpost möchte ich Euch aus meinen Erfahrungen und Beobachtungen von 2 Jahren Reisen unter Corona-Bedingungen berichten. Da hat sich zum normalen Reisen nun unter Pandemiebedingungen schon Einiges verändert und man legt sein Augenmerk auf neue Dinge. Nichts desto trotz macht Reisen immer noch Spaß und bringt Entspannung!

Eigentlich ist Corona auch der Grund, weshalb ich 2020 überhaupt mit Bloggen angefangen habe. Ich habe gemerkt, dass die Leute einfach wissen wollen, wie es ist in der Pandemie zu verreisen. Wie sieht es wirklich aus im Ausland, wie sind die Regeln, was kann man machen und was geht nicht. Ich habe von der Südküstentour in Spanien regelmäßig gebloggt. Und der Blogpost, in dem ich die Medienmeinung mit der Realität vor Ort gegenüberstellte, erzielte binnen weniger Tage über 10.000 Zugriffe (LINK). Das war eigentlich der Beginn meines Bloggens. Mittlerweile beschränke ich mich wieder doch eher mehr auf Erlebnisse und weniger auf Corona ;-) Aber ich möchte Euch hier in diesem Post meine gesammelten Erfahrungen und Tipps weitergeben.

Meine Erfahrungen, Beobachtungen und Tipps für Euch

Ich bin gern unterwegs und das auch ziemlich oft. Egal ob kleiner Ausflug, Roadtrip oder Flugreise – ich versuche, meine freien Tage möglichst nicht zu Hause zu verbringen. Aber mit der ganzen Corona-Geschichte ist das nicht so einfach. Entweder darf man nicht raus, irgendwo nicht rein oder muss ziemlich viel beachten und wenn man an was nicht denkt, ist es blöd. Die Zeiten des unbeschwerten Reisens sind wohl vorerst vorbei. Ich glaub auch nicht so wirklich dran, dass sich da was in naher Zukunft ändert. Deshalb möchte ich Euch gern teilhaben lassen, an dem was ich in dieser Zeit beim Reisen gelernt habe. Ich aktualisiere den Blog auch gern weiter, falls da noch Lernfelder für mich entstehen mit Erfahrungen, die ich weitergeben kann.

Reisen buchen

Ich bin gern individuell unterwegs. Aber das hat in Corona-Zeiten auch was mit Sich-Selber-Kümmern und Wachsam-Sein zu tun. Man bucht einen Flug, ggf. mehrere Hotels für eine Rundreise, vielleicht noch einen Mietwagen usw. Alles Einzelbuchungen. Bei der Südküstentour Spanien war am Ende alles super, aber es gab trotzdem ein paar Dinge, auf die ich achten musste. Zum Beispiel wenn man einen Multi-Stop-Flug hat. In meinem Fall Frankfurt – Sevilla hinzu und Barcelona-Frankfurt rückzu. Und dann flattert die Stornierung des Hinfluges rein. Dann heißt es handeln… Hinflug umbuchen. Aber wie, wenn bei Lufthansa ständig besetzt ist? Oder man stellt 5 Tage vor Abflug fest, dass eines der 7 gebuchten Hotels gar nicht öffnet. Da ist es dann spannend, ob man es über einen Veranstalter oder über z. b. booking.com das Hotel gebucht hatte. In letzterem Fall muss man selber Ersatz beschaffen. Bei Buchung über Veranstalter bekommt man kurzfristig einen Ersatz – meist sogar höherwertig ohne Aufpreis.

Tipps:

  • genau überlegen, ob man bereit ist, sich selber um Umbuchungen usw. zu kümmern
  • ansonsten: Pauschalreise buchen – hier 0 Risiko – es muss der Reiseveranstalter sich um Flugverschiebungen und Hotelschließungen kümmern
  • bei stornierten Flügen nachschauen, ob die Airline mehrere Telefonnummern für verschiedene Sprachen anbietet – bei Lufthansa kam man an der englischsprachigen Hotline eher durch
  • Wecker stellen – nachts oder ganz früh morgens erreicht man Hotlines besser als tagsüber
  • Hotelbuchungen über Veranstalter sind sorgenfreier, aber auch mit Anzahlung und weniger Storno-Flexibilität
  • Hotelbuchungen z. B. über booking.com sind in der App gut handelbar, aber man muss sich kümmern, ob Hotel offen und sich bewusst sein, dass auch der Vermieter stornieren kann
  • Pauschalreisen möglichst im Reisebüro buchen – da zahlt man am Ende nicht mehr, hat aber einen Service, falls was nicht klappt

Auto mieten

Seit etwa Mai 2021 hat sich auf dem Automietmarkt in den Urlaubsländern in Südeuropa Einiges verändert. Die Zeiten der Dumping-Preise sind vorbei. Die Verfügbarkeiten vor Ort fast nicht mehr gegeben. Auch werden günstig gebuchte Mietwagen von kleineren Firmen vor Ort gern mal kurz vorher storniert mit Ausreden z. B. dass der Wagen einen technischen Defekt hätte und man keinen Ersatz hat. In Wahrheit scheint wohl dahinterzustecken, dass sich das Auto dann doch zum doppelten Preis vermieten ließ. Die Knappheit der Mietwagen wird vermutlich auch noch etwas anhalten. Zu ungewiss sind die Zeiten, so dass die Vermieter ihre Flotten nicht unendlich aufstocken werden, um am Ende ggf. wieder mit den neuen Wagen keine km zu machen. Oder auch gar keine Autos zu kaufen bekommen, da es einen Mangel an Neuwagenauslieferungen gibt.

Tipps:

  • Auto von Deutschland aus buchen
  • Buchung direkt im Reisebüro über den Veranstalter
  • mein Favorit: Buchung über ADAC – großer Partner für viele renommierte Autovermieter – Wahrscheinlichkeit einer Stornierung geringer, gute Preise, klare Konditionen, 0 Selbstbeteiligung, Kunden bei den Vermietern gern gesehen, Storno bis Tag der Übernahme kostenfrei und falls das nötig, dann sehr schnelle Rückzahlung durch den ADAC
Reiseversicherung

Je nachdem wie oft ihr unterwegs sein wollt pro Jahr lohnt sich meist schon ab 2 Reisen eine Jahresversicherung. Die greift dann für alle im Vertrag erfassten Personen des Haushalts und selbst bei einem Wochenendtrip. Ihr müsst nur stets drauf achten, dass ihr eine ordentliche Buchungsbestätigung zur Reise habt und die Namen der Reisenden drin stehen. Bezüglich Corona achtet drauf, was der Versicherer alles ausschließt. So war in meiner alten ADAC-Police zu lesen, dass Reisen nicht versichert sind, wenn zum Zeitpunkt der Buchung das Zielgebiet ein Hochrisikogebiet ist. Da blieb mir dann nur die Kündigung. Bei manchen steht auch drin, dass sie nicht zahlen, wenn zum Zeitpunkt der Reise das Gebiet ein Risikogebiet sei. Na hellsehen kann ja wohl keiner von uns und so eine Versicherung ist dann völlig nutzlos. Ich hab mich dann sehr mit dem Thema befasst und war auf 3 Versicherungen gestoßen, die meine Bedürfnisse erfüllen. Nämlich: Gebiet egal bei Buchung, Gebiet egal bei Anreise, Übernahme Quarantänekosten, Übernahme separater Rückflugkosten, Übernahme Verpflegungskosten, Kostenerstattung bei positivem Test vor Reiseantritt. Ich hab mich für die ERGO mit dem Corona-Zusatzschutz entschieden. Hab dort Reiserücktritt und –abbruchversicherung als Kombi mit dem Corona-Paket genommen. War preislich nur etwas teurer als vorher beim ADAC.

Reisekrankenversicherung muss ebenfalls angepasst werden. Hier sollte schon auch eine Corona-Klausel enthalten sein.

Tipps:

  • Reiseversicherung prüfen, ob Bedingungen an Buchungs- und Anreisezeitraum bezüglich Risikobewertung des Zielgebietes geknüpft sind
  • Welche Kosten übernimmt die Versicherung im Falle von Erkrankung und/oder Quarantäne?
  • Deckt die Reisekrankenversicherung auch Corona ab?
  • Die Versicherungen, die vom Veranstalter zur Reise direkt angeboten werden, sind oft teurer als am Markt – viele große Versicherungen bieten auch Reiseversicherungen an.
  • Versicherung kann auch nach Buchung abgeschlossen werden – hier aber trotzdem zeitlich nah an der Buchung bleiben, die Versicherer haben oft die Regelung, dass man maximal 30 Tage nach Buchung die Reise noch versichern kann.
  • Versicherungsschutz sollte man derzeit stets für Reisen haben – da ist zu viel ungewiss und keiner weiß was in zwei Wochen los ist
  • Covid-Protect-Pakete der Veranstalter ersetzen keine Reiseversicherung!
  • in manchen Zielgebieten übernimmt die Regierung gewisse Versicherungsleistungen – so z. B. 2021 auf den Kanaren: hier waren alle Touristen versichert für Kosten Quarantäne, Unterbringung, Verpflegung usw. Ob und wo das 2022 noch gilt, kann ich nicht sagen – einfach mal danach suchen. ABER: diese Angebote sind nie ein vollwertiger Ersatz für eine klassische Reiseversicherung – irgendein Aspekt fehlt nämlich meist (was nützt z. b. die kostenfreie Unterbringung und Verpflegung in Quarantäne, wenn ich dann den späteren Rückflug selber zahlen muss).

Flugreisen

Jede Fluggesellschaft hat klare Regeln für ihre Passagiere und auch Abweichungen von der Norm beim Service während der Pandemie. Macht Euch damit auf den Websites vertraut.

Tipps:

  •   besser 3 als nur 2 Stunden vor Abflug da sein – die Abfertigung dauert durch Kontrolle von Nachweisen länger und durch unvorbereitete Reisende nochmal länger
  •    bei eingeschränktem Service an Bord – packt Euch Essen ein – man kann Proviant mit an Bord nehmen, solange er nicht flüssig ist – denkt aber an die anderen Fluggäste und vermeidet gekochte Eier, Bouletten und Stinkerkäse ;-)
  •   nehmt Euch auf längeren Strecken selbst ein kleines Kissen mit – wird oft nicht ausgegeben aus hygienischen Gründen
  •   nehmt genügend Masken zum Wechseln mit ins Flugzeug und informiert Euch, welche überhaupt zugelassen sind – Empfehlung: FFP2 während des gesamten Fluges
  •    wer drauf spekuliert, den ganzen Flug über zu Essen und zu Trinken, damit die Maske vom Gesicht bleiben kann, der fliege besser gar nicht erst und bleibe zu Hause – erspart sich und Mitreisenden Ärger
Hotel

Bedenket, dass ihr Hotels wegen steigender Corona-Zahlen im Zielgebiet nicht mehr so einfach stornieren könnt. Corona gehört mittlerweile zum Alltag und stellt oft keinen Grund für kostenfreies Storno mehr dar.

Egal ob in Deutschland oder im Ausland: Es gibt überall Regelungen für den Einlass in Hotels. Informiert Euch frühzeitig, wie diese Regelungen aussehen. Es gibt Hotels, wo nur Geimpfte aufgenommen werden (z. B. allsun-Hotels von alltours). Es gibt Gegenden, wo man alle 2 Tage zum Testen muss, wenn man ungeimpft ist. Es gibt Regelungen, wo auch Geimpfte noch einen Test brauchen. Auch für Kinder ist es ganz wichtig, was diese ab welchem Alter vorzuweisen haben.

Tipps:

  • Landesregelungen für Hotelübernachtungen beachten
  • Hotels mit 2G stehen nur Geimpften offen – aufpassen, dass man nicht auf den Kosten sitzenbleibt, wenn man den 2G-Status nicht hat
  • Regelungen zum Tragen von Masken und Rauchverboten auf Hotelgeländen beachten – das wird im Ausland ernst genommen (z. B. Spanien 2021 und 2022: Rauchverbot in allen öffentlichen Bereichen – auch im Freisitz und auf dem Hotelgelände im Freien)

Apps fürs Handy & Webadressen

In Zeiten von weniger persönlichem Service und hohem Informationsbedarf, spielen Apps fürs Handy eine immer größere Rolle.  Auch die richtigen Informationsquellen im Internet sollte man kennen. Einige Veranstalter haben auch eigene Apps, andere kommunizieren per WhatsApp mit ihren Kunden. Schaut auf der Veranstalter-Website nach, was angeboten wird.

In vielen Restaurants und Hotels gibt es QR-Codes für Speisekarten oder Hotelinformationen. Hierzu braucht ihr einen QR-Code-Scanner als App, falls die Kamera eures Handys das nicht automatisch drauf hat.

Auch bei den Airlines ist es immer mehr üblich, dass man sich per App vorher eincheckt. Das trägt zur Verkürzung von Wartezeiten am Schalter bei. Immerhin haben die Leute am CheckIn jetzt mehr zu kontrollieren und die Einreiseformalien mit abzuchecken.

Und auch bei Ein- und Ausreise spielen Apps eine Rolle. In Spanien z. B. braucht ihr zur Einreise einen QR-Code, den ihr zuvor mit einer App generiert.

Und auch die Websites vom Auswärtigen Amt und des ADAC liefern stets wichtige und vor allem RICHTIGE Informationen bezüglich der Einreisebestimmungen im Zielland, der Regeln vor Ort und den Rückreiseformalien nach Deutschland.

Website Auswärtiges Amt (gleiche Infos wie die Sicher-Reisen-App)

Link zur Sicher-Reisen-App

Website ADAC mit Reiseinformationen


Tipps:

  • QR-Code-Scanner aufs Handy laden, um Speisekarten lesen zu können
  • Anbieter-App installieren für reibungslose Kommunikation
  • App der Fluglinie für papierlosen Check-In installieren
  • App zur Einreiseanmeldung nötig? Wenn ja, runterladen – ausfüllen!
  • Sitzplatznummer im Flugzeug für Einreiseanmeldung nötig und noch keinen Sitzplatz gebucht? Sitzplatz 01A, 01B, 01C gehen immer – kontrolliert niemand
  • Sicher-Reisen-App der Bundesregierung aufs Handy laden – stets aktuelle und gesicherte Informationen zum Urlaubsland und zur Rückreise incl. Warnbenachrichtigung wenn sich der Status des Reiselandes ändert
  • ELEFAND-Krisenvorsorgeliste der Bundesregierung – hier könnt ihr Euch bei Auslandsaufenthalten registrieren – somit weiß man im Krisenfall, dass ihr im Ausland seid
  • CovPassApp – die europäische App, die Eure Impfzertifikate speichert und in der EU gültig ist, bereithalten

Impfung/Nachweise

Um sich überhaupt noch reisetechnisch bewegen zu können, benötigt man Nachweise. Je nach Land entweder Impfnachweise oder/und Genesenen oder/und Testnachweise. Was ihr benötigt, findet ihr z. B. in der Sicher-Reisen-App der Bundesregierung. Hört nicht auf Spekulationen anderer und fragt nicht in Facebook-Gruppen nach. Am Ende steht ihr mit falschem Wissen am CheckIn und der Flieger hebt ohne Euch ab. Es gibt da keinen Spielraum bei der Interpretation der Regeln – auch nicht wenn es auf Facebook stand. Glaubt mir, ich bin manchmal sprachlos, was Leute so alles glauben zu wissen und andere es dann glauben.

Tipps:

  • vor der Reise beim Auswärtigen Amt über Sicher-Reisen-App über Nachweispflichten informieren
  •  alle Zertifikate in der CovPassApp speichern
  •  zur Sicherheit entweder noch einen Papierausdruck mitnehmen oder auf einem Online-Speicher hinterlegen
  •  immer den Ausweis zu den Nachweisen dazu mitnehmen – ohne Ausweis sind die Nachweise nichts wert
  •  gegenseitig auch die Dokumente des Reisepartners mit in die App aufnehmen – falls ein Handy mal schlapp macht (man kann mehrere Personen in der App mit Zertifikaten hinterlegen)
  •  wer mit Testnachweis reist: vorher informieren welche Tests anerkannt sind und wie lange sie im Zielgebiet Gültigkeit haben – das ist sehr unterschiedlich

Hygieneregeln

Festgestellt habe ich, dass die Hygieneregeln z. B. in Spanien besser, strenger aber auch akzeptierter in der Bevölkerung sind. Dort gibt’s kein Diskutieren und Murren. In Deutschland ist es von Region zu Region unterschiedlich. Bayern kontrolliert meiner Erfahrung nach sehr vorbildlich und umfassend. Sachsen ist eher nachlässig. Informiert Euch über die Regelungen! Verstöße werden – im Ausland mehr als in Deutschland – geahndet. Da gibt’s auch nicht zwingend erst einen Brief – manchmal darf man die Brieftasche an Ort und Stelle aufmachen.

Denkt immer dran, dass der Tourismus, der derzeit wieder möglich ist und trotz hoher Zahlen nicht drastisch eingeschränkt wird, davon lebt, dass die Touristen die Regeln befolgen. Leider führen viele Verstöße wieder zu Einschränkungen – sowohl für Reisende als auch für Einheimische. Wundert Euch deshalb nicht, wenn ihr mit Nasenpimmel im Ausland nicht akzeptiert werdet.

Tipps:

  • macht Euch mit den Regeln im Zielgebiet vertraut und befolgt sie – spart Stress
  • es hat etwas mit Respekt gegenüber den Einheimischen zu tun, wenn man als Gast die Spielregeln befolgt
  • Diskussionen helfen weder im Flugzeug noch in der Bahn und im Ausland schon gar nicht
  • wenn ihr nicht bereit seid, die Regeln im Zielgebiet zu akzeptieren oder Euch Gedanken macht, wie ihr die am besten umgeht (z. B. eine Maskenpflicht im Freien), bleibt am besten zu Hause

Rückreise nach Deutschland

Das ist eine Sache für sich und da hab ich Kurioses erlebt. Ich hatte mich bei Rückreise aus einem Hochrisikogebiet vorbildlich per einreiseanmeldung.de angemeldet und meine digitalen Zertifikate hochgeladen. Das Gleiche für Mann und Kind erledigt. Es war klar, dass Kind - U12 ungeimpft – 5 Tage in Quarantäne muss. Zuhause angekommen, erhielten wir nach 3 Tagen eine Mail vom Gesundheitsamt, dass wir Erwachsenen in Quarantäne seien und nun eine Kopie des gelben Impfpasses vorlegen müssten – und zwar die Impfseite und die Vorderseite. Jeder weiß, dass die Vorderseite eines Impfpasses selbst auszufüllen ist! Und dass auf der Impfseite nicht nochmal Name usw. stehen. Ok, aber wenn das Amt es so haben will. Gescannt, geschickt! Kam auch prompt die Aufhebung der Quarantäne. Auf meine Frage, was das soll, bekam ich nur zur Antwort, dass unser digitales EU-Zertifikat nicht anerkannt werden könne. Zur etwa gleichen Zeit las ich in den Nachrichten, dass es Gesundheitsämter gibt, die aus technischen Gründen keine QR-Codes scannen können. Leute, das ist echt krank mit der Digitalisierung! Da kommste gar nicht auf so dumme Dinge, wie da passieren.

Tipps:

  • macht Euch Kopien von den gelben Impfausweisen und nehmt die mit bzw. hinterlegt die schon mal online – könnte sein, dass Euer Gesundheitsamt keine digitalen Zertifikate lesen kann
  • Einreiseanmeldung für Rückreise nach Deutschland aus Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet unbedingt ausfüllen – wird beim CheckIn am Flughafen kontrolliert – ohne kein Mitflug
  • wer keine elektronische Einreiseanmeldung hat, darf es in Papier ausfüllen – alle hinter Euch am CheckIn haben Euch dafür wahnsinnig lieb, weil es wieder 10 Minuten keinen Schritt weitergeht

Fazit:

Reisen in Corona-Zeiten ist was für Menschen, die Regeln akzeptieren können.

Ich habe in den letzten Monaten erlebt, dass Reisen nur funktioniert, wenn alle mitziehen! Wer reisen will, muss die derzeitigen Regeln akzeptieren – ansonsten gibt es Stress (für den Verweigerer, für den Tourismusdienstleister, für andere Gäste). Ich reise in Corona-Zeiten lieber im Ausland als in Deutschland, da die Deutschen ziemlich unentspannt mit der Krise umgehen und durch einen hohen Egoismus wird es anstrengend. Lasst Euch auf die neue Normalität ein – genießt den Urlaub – akzeptiert Regeln. Dann könnt ihr einen total entspannten Urlaub ohne überlaufene Zielgebiete haben. Meidet Orte in Schwurbelgebieten in Deutschland – dort ist meist schlechte Stimmung, viele Menschen, wenig Hygiene, Stress.

Zuletzt möchte ich noch darauf hinweisen, dass sämtliche Tipps auf meinen Erfahrungen und Beobachtungen aus meinen Reisen im Pandemiezeitraum beruhen. Ich gebe auch keinerlei Gewähr, dass meine Erfahrungen bei allen Veranstaltern, Vermietern, Versicherungen etc. genau so sind. Da ist jeder für sich selbst verantwortlich. Ich möchte Euch mit meinen Tipps lediglich Entscheidungshilfen und Denkanstöße geben. Macht was draus und viel Spaß beim Verreisen!

Alle erwähnten Apps findet ihr ganz einfach im App-Store von Google oder Apple. Ich hab hier auf eine Verlinkung verzichtet - ihr findet das schon ;-)

Schreibt mir gern in die Kommentare, wenn etwas schwer verständlich ist.



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Die Software von Blogger tut sich manchmal etwas schwer mit dem Veröffentlichen (vom Handy oder Inkognito). Wenn es Euch nicht gelingt, gern Kommentar per Mail an hugolienchen@gmx.de - ich pack ihn dann rein.