5. Januar 2022

Kleines Städtla mit schönen Eckla - Forchheim (Franken)


Im Regierungsbezirk Oberfranken in Bayern liegt die Stadt Forchheim. Sie ist eine der ältesten Städte in Franken. Fachwerkhäuser und Kopfsteinpflaster prägen das Stadtbild. Bei einem Stadtrundgang durch dieses kleine Städtla kann man einiges entdecken.

Am besten startet man am Nürnberger Tor. Es ist das einzige noch erhaltene Stadttor und wurde um 1698 erbaut. Der Rest der Stadtbefestigung existiert leider nicht mehr. Aber allein das Tor lässt erahnen, wie imposant die Stadt damals eingefasst war. Im Durchgang des Nürnberger Tores gibt es was zu entdecken: In den Nischen stehen Bücher, die vermutlich darauf warten, gelesen und getauscht zu werden.


Vom Nürnberger Tor aus ging es weiter in Richtung Marktplatz. Die Entfernung beträgt ca. 500 Meter.

Marktplatz Forchheim

Am Rande des Markplatzes findet man die Wassertreppe zum Fluss Wiesent. Hier gibt es gleich zwei Kunstobjekte zu bewundern. Zum einen die Karpfenstatue, welche an die Karpfenzucht in Forchheim erinnert und zum anderen eine Taubenstatue, welche an den Taubenmarkt erinnern soll, der hier bis in die 1990er Jahre abgehalten wurde.

Karpfenstatue

Taubenstatue

Ein paar Meter weiter kann man von der Brücke den Fluss entlang schauen und die alten Häuser, welche direkt am Wasser stehen, sehen. Und man kann auch hier sogenannte Fischkästen entdecken. In diesen Holzkästen auf dem Wasser haben früher die Fischer ihre gefangenen Fische aufbewahrt.

Frischkästen

Blick von der Brücke am Marktplatz

Zurück am Marktplatz findet man noch - wenn auch etwas versteckt - die Skulptur des Bauern mit Glücksschwein. Es gibt in Forchheim noch eine Reihe weiterer Kunstobjekte. Die Stadt hat dazu eigens eine Aufstellung auf ihrer Website gemacht. Wer sich also dafür interessiert, kann sich hier den Überblick verschaffen.


Weiter geht es nun Richtung Kaiserpfalz. Entfernung ca. 600 Meter vom Marktplatz bis zur Kaiserpfalz. Unterwegs kommt man an vielen alten Fachwerkhäusern vorbei und auch an der Kirche St. Martin, deren Turm weithin sichtbar ist sowie an der eher unscheinbaren Marienkapelle.





St. Martin

Marienkapelle

Angekommen an der Kaiserpfalz kann man hier entweder die Tourist-Information oder das Pfalzmuseum besuchen. Man kann aber auch einfach die Schönheit des Gebäudes in Augenschein nehmen und durch den Innenhof schlendern. Am hinteren Durchgang kann man dann über Metalltreppen das Areal verlassen und landet direkt am Saltorturm. Auch dieser Turm ist eines der letzten Überbleibsel der damaligen Stadtbefestigung. Leider war der Turm nicht zu besteigen.

Saltorturm

Kaiserpfalz

Nun ging es wieder ca. 1 Kilometer zurück in Richtung Parkplatz. Und zwar durch die Einkaufsstraße (Hauptstraße). Hier kann man noch shoppen oder sich beim Bäcker eine Leckerei nebst Kaffee gönnen. Vielleicht kehrt man auch in einem Braugasthof ein oder genießt einfach die tollen alten Gebäude und entdeckt das nächste Kunstobjekt: das Porta Vorchheimensis - ein Kunstwerk welches ein Tor mit historischen Abbildungen darstellt und dem Besucher den Blick in die Vergangenheit vergegenwärtigen soll.



Porta Vorchheimensis

Hauptstraße mit Wasserrinne


Parken: GoogleMapsLink (gebührenpflichtig)

Kunstobjekte in Forchheim: LINK

Übersicht Sehenwürdigkeiten Forchheim: LINK

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