18. September 2022

Öhrchennudeln & Altstadtgassen - Bari


Bari ist die Hauptstadt der Region Apulien in Italien. Sie hat etwa 320.000 Einwohner und ist Universitätsstadt. Von großer Bedeutung ist auch der Hafen an der Adria, insbesondere für den Tourismus mit Kreuzfahrtschiffen und zahlreichen Fährverbindungen nach Kroatien und Griechenland.




Mit dem Auto ist Bari wirklich gut zu erreichen und man muss nicht mal durch enge Gassen rangieren. Rings um die Altstadt führt eine große Straße direkt am Meer entlang, von der aus man bequem Parkmöglichkeiten erreichen kann. Auf dieser die Altstadt umlaufenden Straße fand übrigens von 1947 bis 1956 auch der Bari Grand Prix statt. Die etwa 6 Kilometer lange Strecke hieß damals Lungomare Circuit.

In der Nähe des Hafens ist eine gute Gelegenheit, sein Auto abzustellen. Der Parkplatz liegt direkt am Meer und bis in die Altstadt ist es auch nicht weit. Auch fährt in der Nähe der Mini-Treno zu den Stadtrundfahrten ab. Wir hatten uns allerdings letztlich für einen Rundgang zu Fuß entschieden, da zu unserer Zeit grad keine Bimmelbahn in englischer Sprache abfuhr.

Touristisch interessant ist in Bari hauptsächlich die Altstadt mit ihren vielen Gassen und bunten Geschäften. Hier kann man durchaus mehrere Stunden schlendern und sich der italienischen Altstadt-Baukunst erfreuen. Wie in so vielen italienischen Altstädten dominiert auch hier das Gassengewirr mit hohen Häusern und vielen Balkonen. Und eigentlich unterscheidet sich Bari auch nicht wirklich von den anderen italienischen Städten. Aber trotzdem hat es einen eigenen Flair. Geht man aufmerksam durch die Gassen, so findet man immer wieder kleine Dinge, die es besonders machen - mal ein Blumenkasten, ein Bild, eine Wandverzierung usw.

Neben den üblichen Souvenirläden gibt es in Bari viel Keramik und Nudeln zu kaufen. Hier in Apulien werden die berühmten Öhrchennudeln Orecchiette hergestellt. Das besondere an den Nudeln ist die Form - deren Ursprung ist bis heute allerdings nicht geklärt. Die einen behaupten, sie käme aus Frankreich, die anderen vermuten einen jüdischen Ursprung. Hergestellt werden die Orecchiette aus Hartweizenmehl, Wasser und Salz - also typisch italienisch.

Natürlich hat auch Bari - wie jede italienische Stadt - schöne Kirchenbauten zu bieten. Ihr findet in der Altstadt z. B. die Basilika San Nicola - eine berühmte Kirche und Pilgerstätte sowie die Chiesa die San Gegorio. Schaut mal rein - wirklich sehenswert.



Wenn ihr hungrig oder durstig seid, dann gibt es in Bari wirklich richtig viele Möglichkeiten zur Einkehr. Von der einfachen Bar bis zum gehobenen Restaurant ist alles dabei. Wer es gern etwas schneller mag, dem empfehle ich die Automatenstation - ich mag diese Dinger ja irgendwie. Immerhin kommt man hier schnell an ein Kaltgetränk zum günstigen Preis ohne irgendwo einkehren zu müssen.

Fazit: Bari ist eine ziemlich typische italienische Stadt mit schönem Altstadt-Kern. Ein wirkliches Alleinstellungsmerkmal im Vergleich zu den anderen italienischen Städten konnte ich allerdings nicht ausmachen. Es herrscht ein typisches süditalienisches Flair, wobei Bari da noch sehr aufgeräumt und sauber daherkommt. Wenn ihr in der Nähe seid, lohnt ein Besuch durchaus.


Parken: GoogleMaps

Basilika San Nicola: GoogleMaps

Automatenstation: GoogleMaps



Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Die Software von Blogger tut sich manchmal etwas schwer mit dem Veröffentlichen (vom Handy oder Inkognito). Wenn es Euch nicht gelingt, gern Kommentar per Mail an hugolienchen@gmx.de - ich pack ihn dann rein.