13. Oktober 2021

Schmuckstück an der Werra - Bad Sooden-Allendorf (Hessen)

Da staunt man nicht schlecht, wenn man nach dem Besuch des Grenzmuseums Schifflersgrund (Link separater Blog) die nächste Stadt ansteuert, um etwas Essbares zu finden. Bad Sooden-Allendorf - hatte ich noch nie gehört, wusste gar bis dahin nicht mal von der Existenz dieser Stadt.

Söder-Tor

Und dann läuft man vom Parkplatz los und stellt fest: Hier gibt's ja ein schönes großes und begehbares Gradierwerk, dann erblickt man den hübsch angelegten Kurpark und landet plötzlich in einer total schnuckligen Fachwerkstatt. Wow!

 


 

Dafür, dass die Stadt nicht einmal 10.000 Einwohner hat, kommt sie einem ziemlich groß vor. Und ziemlich touristisch obendrein. Denn was man sieht, schaut einfach nur toll und auch gepflegt aus. Wie ich dann gelernt habe, ist es eine Kurstadt und hat auch mehrere Kliniken.

Es herrschte zum Samstag am frühen Nachmittag ein reges Treiben in der Altstadt westlich der Werra. Betritt man diesen Teil der Altstadt durch das Söder Tor (hat was mit Salz und nichts mit Bayern zu tun), reihen sich Restaurants und Cafés aneinander und werden von wunderschönen Fachwerkhäusern umrahmt. In der Mitte der Kurpark mit Spielplatz, Bänken und alten Bäumen. Jeder Meter lädt zum Verweilen ein - einfach wunderschön anzuschauen!

Auf dem Rückweg zum Parkplatz kamen wir dann noch an der Werratal-Therme vorbei - wer also nach dem Altstadtbummel noch Lust auf noch mehr Entspannung hat: gibt's hier auch.

Wenn ich da jetzt mal zusammenfasse: wunderschöne alte Fachwerkstatt, Gradierwerk, Therme, Kurpark - dann frag ich mich, warum ich davon nie gehört habe? Lese ich evtl. doch die falschen Reisetipps? Oder hat die Stadt einfach kein Händchen fürs Tourismusmarketing? Falls ihr mal da im südlichen Hessen an der Grenze zu Thüringen unterwegs seid, plant 'nen Stopp zum Schlendern ein - es lohnt sich!


Parken: in der Nähe vom Gradierwerk (GoogleMapsLink), gebührenpflichtig (wir waren an einem Samstag da und konnten ab 13 Uhr kostenfrei parken)

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